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AIDS als Überwindung des Egoismus

“Die Krankheit bringt ins Bild, was heute weltweit zu lernen ist, wenn es einen entschiedenen Kulturfortschritt geben soll. Die von der Krankheit Betroffenen bringen körpersprachlich zum Ausdruck, was Aufgabe für uns alle ist: an der Überwindung des Egoismus zu arbeiten.

So gesehen sind AIDS-Kranke “Stellvertreter” für uns alle. AIDS ist eine Stellvertreter-Krankheit. Wer sie durchleidet, erlebt auf körperlicher Ebene die Überwindung des Egoismus, d. h. das Wesen der Selbstlosigkeit. Er lernt körperlich und damit unbewusst und gleichsam gezwungenermassen, was aus freien Stücken zu lernen eine heutige Kulturaufgabe ist.

Für den AIDS-Patienten, der an dieser Krankheit verstirbt, bedeutet dies, dass er zumindest auf biologisch-körperlicher Ebene, d. h. im unbewussten Erlebnisbereich der Seele, dem für die heutige Menschheit wichtigsten Ideal nahe gekommen ist: der Selbstlosigkeit. So wird er diese Fähigkeit im folgenden Erdenleben unbewusst-instinktiv als Veranlagung haben und damit zu einer altruistischen Lebenseinstellung und einem grossen Interesse für die Weltverhältnisse disponiert sein.” (Michaela Glöckler)

Quelle: Die Anthroposophin Michaela Glöckler, Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum in ”Kindersprechstunde. Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber“, Seiten 201-202

Behinderungen stammen aus dem vierten Vorleben

“Entsprechend prägt sich im heutigen physischen Leib ab, was als Ätherleib im vorigen Erdenleben erlebt hat und in diesem wiederum, was den Astralleib im vorigen Leben bewegte.

Angesichts dieser Gesetzmässigkeit, dass im nächst niederen Wesensglied die Arbeitsergebnisse des nächsthöheren aufgenommen und ins unbewusste Körperleben integriert werden, wird auch verständlich, warum es nur begrenzt sinnvoll ist, die Ursachen für Krankheiten und Behinderungen in diesem einen Erdenleben beziehungsweise allein in Konstitution, Vererbung und Umwelt zu suchen.

Ihren wirklichen Grund haben sie in längst vergangenen Erdenleben, ja, was den physischen Leib betrifft, reichen sie in das vierte vorige Leben zurück.” (Michaela Glöckler)

Quelle: Michaela Glöckler, Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum in “Begabung und Behinderung”, Verlag Freies Geistesleben (2004). Via Ruhrbarone.

Mit der Anthroposophie überraschen!

“Verständnis (kann) für die Geisteswissenschaft nur dadurch erzielt werden, daß man ganz unverhohlen vom spirituellen Standpunkt aus auch vor einem unvorbereiteten Publikum spricht.

Dann wird es eine große Anzahl von solchen geben, welche sagen: Das ist ja alles nur Torheit, Phantasterei, nur ausgeklügeltes dummes Zeug, was da vorgebracht wird! –

Einige aber wird es immer geben, die durch die innersten Bedürfnisse ihrer Seele zuerst eine Ahnung davon bekommen, daß doch etwas dahintersteckt, und die werden weitergehen und sich nach und nach einleben.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “Geisteswissenschaftliche Menschenkunde” 1908 – 1909, GA 107, Seite 26

Die geheime Bruderschaft

“Das soziale Handeln von Anthroposophen verlangt nicht nach dem Scheinwerferlicht. Nach den Motiven der Anthroposophen getraut sich kaum einer zu fragen. Und den Anthroposophen ist es auch lieb, wenn man sie ungefragt machen läßt. Ihre Antworten nämlich kämen von weit her und würden von den meisten Zeitgenossen erst einmal abgewehrt oder belächelt. So behutsam, so auf leisen Sohlen verfolgen sie ihren Weg.

Es ist, als würden die 20 000 Bundesbürger mit dem Mitgliedsausweis der Anthroposophischen Gesellschaft für eine Bruderschaft geheimer Art erachtet, deren Motive besser im dunkeln blieben.” (Peter Brügge)

Quelle: Peter Brügge in Der Spiegel, Ausgabe 17/1984

Kritik am Karma? Ist ohne Belang!

“Es wird auch heute wie zu allen Zeiten an diesen Vorstellungen (von Reinkarnation und Karma) viel herumkritisiert. Was da aber kritisiert wird, sind nur die willkürlichen Gedanken der Kritiker selbst; und die sind ganz ohne Belang.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner in “Lucifer – Gnosis” – Grundlegende Aufsätze zur Anthroposophie und Berichte aus den Zeitschriften «Luzifer» und «Lucifer – Gnosis» 1903 – 1908. Aufsatz “Einweihung und Mysterien”, GA34, Seite 60

Die Atomenergie in Steiners Weltenplan

“Der Weltenplan, von dem Rudolf Steiner gesprochen hat, vollzieht sich unerbittlich. In der Mitte des vierten Jahrtausends wird die Erde beginnen, sich zu astralisieren, das heißt, sie wird in eine Form der Schwerelosigkeit übergehen.

Wenn wir jetzt in sehr vorsichtiger Form gewisse erste Stufen der Dritten Kraft für Energiezwecke verwenden, so vermag ich darin nichts Verwerfliches zu sehen.” (Peter von Siemens)

Quelle: Der ehemalige Siemens-Chef Peter von Siemens, Vortrag zum Thema “Handel mit Atomenergie”, nach Der Spiegel, Ausgabe 17/1984

Lungenentzündung gegen die luziferischen Mächte

“Nehmen wir zum Beispiel eine solche Krankheit wie die Lungenentzündung. Sie ist eine Wirkung in der karmischen Folge, welche dadurch entsteht, dass der Betreffende während seiner Kamalokazeit zurückblicken kann auf einen Charakter, der in sich hatte Hang und Neigung zu sinnlichen Ausschweifungen.

Daher ist in der überwindung der Lungenentzündung eine Gelegenheit, dasjenige abzulegen, was ein Charaktermangel in einer vorherigen Inkarnation war. So sehen wir förmlich wirken in der Lungenentzündung den Kampf des Menschen gegen die luziferischen Mächte.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “Krankheit und Gesundheit in Beziehung zu Karma”, GA120, Seite 87

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