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Aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert

“Was für eine Zeit! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler, der sommerabends zu Warnemünde, wenns regnet, im Kurhaus eine »Réunion« gibt, alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert […] und das hat Anhänger -! Wie groß muss die Sehnsucht in den Massen sein, die verlorengegangene Religion zu ersetzen! Welche Zeit -!” – Kurt Tucholsky

Quelle: Wikiquote: Kurt Tucholsky über Rudolf Steiner in Paris

Schmerzen machen schön… im nächsten Leben

“Aus der Einsicht heraus in dieses Karmagesetz wird uns manches klar. Erstens können wir genau nachweisen den Zusammenhang zwischen der jetzigen Körperentwickelung und früheren Lebensläufen. (…)

Ein besonders selbstsüchtiger Erwerbssinn schafft für das folgende Leben Dispositionen für Infektionskrankheiten. (…)

Schmerzen, und namentlich gewisse Krankheiten, die man durchmacht, bewirken, daß im nächsten Leben ein schöner Körper auftritt. Ein solcher Einblick läßt uns manche Krankheit leichter tragen.” (Rudolf Steiner)

Rudolf Steiner – “Menschheitsentwickelung und Christus-Erkenntnis” (GA 100, Seite 92), Kassel, 22. Juni 1907 

Rechtschreiben: Schlecht, Häkeln: Befriedigend

“Der Düsseldorfer Erziehungswissenschaftler Heiner Barz und Dirk Randoll vom Institut für Empirische Sozialforschung im nordrhein-westfälischen Alfter haben jetzt eine umfassende Studie vorgelegt*. Dafür wurden die Ergebnisse einer Befragung unter mehr als 1100 Absolventen der Steiner-Schulen ausgewertet.

Ihr Fazit: Die "in der Tendenz guten Schulen” weisen laut dem Urteil früherer Schüler schwere Mängel im Fremdsprachenunterricht und bei der Vermittlung von Rechtschreibkenntnissen auf.

Den Werdegang der Schüler scheinen diese Defizite nicht einmal zu hemmen. (…) Das mag allerdings auch an der Herkunft der Befragten liegen: Überwiegend stammen sie, so die Studie, “aus dem gehobenen Mittelstand mit einem hohen Akademikeranteil, dem sogenannten Bildungsbürgertum”.

Die Waldorfschulen fördern vielfältig, neben den traditionellen Fächern stehen etwa Nähen, Stricken, Häkeln, Spinnen, Schlossern, Feldmessen, Bildhauerei und Theater auf dem Stundenplan.“ (Der Spiegel)

Quelle: Spiegel Online – ”Waldorf-Schulen: Hassfach Eurythmie

Kamaloka oder der Dritte Leichnam

“Kamaloka ist eine Abgewöhnungszeit für den Menschen, da er seine Begierden ablegen muß, um sich in die geistige Welt hineinzuleben. (…)

Nur solange der Mensch noch etwas hat, was ihn nach dem physischen Dasein hinzieht, so lange bleibt er im astralischen Leben der Kamalokazeit. 

Wenn ihn dann nichts mehr hinunterzieht nach jener Abgewöhnezeit, dann ist er fähig geworden, in der geistigen Welt zu leben, dann tritt ein dritter Leichnam aus dem Menschen.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen durch Anthroposophie”, Breslau (1908). GA108, S. 56f

Kanten sind bewusstseinsfördernd

“Sehen Sie hier, Klasse eins”, sagt Creyaufmüller, “der Raum ist rot gestrichen. Rot gibt Wärme, Rot hüllt ein. Die Kinder waren als Embryo im Mutterleib von solchem Rot umgeben.” Der promovierte Lehrer, der über Primzahlen forschte, zieht die Augenbrauen hoch, bevor er Bedeutendes äußert.

Mit großem Ernst weist er auf die ursprünglich rechteckigen Fensterscheiben, die mit Schablonen abgerundet sind. “Kanten sind bewusstseinsfördernd, der Blick stößt sich an ihnen”, sagt er, ” aber das ist für Erstklässler zu früh.” (Der Spiegel)

Quelle: Der Spiegel – “Bildung: Das Ende des Exorzismus“ über den Aachener Waldorflehrer Wolfgang Creyaufmüller.

Bunte Gedankenblitze schießen durch den Astralraum

“Senden Sie einen zornerfüllten Gedanken, so geht er von Ihnen aus wie ein Blitzstrahl durch die Luft, bis zu dem Astralkörper eines anderen Menschen; das kann beobachtet werden. (…)

Jähzornige Gedanken erscheinen braunrot bis blutigrot; Gedanken mit still ruhigem, kontemplativem, wohlwollendem Charakter erscheinen in intensiv bläulicher bis violetter Färbung. Scharfsinnige, logische Gedanken können Sie sehen als gelbe Sterngebilde, die sich ineinander verspinnen.

Solche Gedankenformen im Astralraum bewußt hervorzurufen, das lernt der Chela, indem er die Gesetze der astralen und der mentalen Welt kennenlernt.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Über die astrale Welt und das Devachan”,  Gesamtausgabe Band 88, Seiten 76f

Anthroposohie, Homöopathie, Hellsehen – und UFOs

“Die [Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)] steht unter heftiger Kritik, weil dort Studien zur Hellseherei und Vermittlung esoterischer Heilverfahren durchgeführt werden.

Unter anderem hatte ein Masterabsolvent in einem Experiment untersucht, ob ein von ihm konstruiertes Gerät neben dem Kontakt zu Außerirdischen und Verstorbenen auch Hellsehen erleichtert.” (Süddeutsche Zeitung)

Quelle: Süddeutsche Zeitung – “Homöopathie-Lobby im Netz – Schmutzige Methoden der sanften Medizin” vom 30.06.2012.

Links:

Gesine Schwan, Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin: “Der Scharlatanerie-Vorwurf ist da kontraproduktiv.” in “Die ganzheitliche Bundespräsidentin”.

Süddeutsche Zeitung – “…völlige Entgleisung akademischer Qualitätsstandards” in “Esoterik an der Uni Viadrina – Zu tief in die Röhre geschaut”.

Die Zeit – “Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Unsinn verwischt.” in “Esoteriker unterwandern die deutschen Hochschulen

Reichlicher Kaffeegenuss führt zu Hysterie

“Nun kämen wir zu den Genussmitteln: Kaffe und Tee. Kaffeegenuss unterstützt das logische Denken; aber von Kaffeegenuss allein werden wir noch keine logisch denkenden Menschen. (…)

Bei Menschen, bei denen nicht das denkerische Prinzip vorherrscht, wie das häufig bei Frauen geschieht, da führt der zu reichliche Kaffeegenuss zu Hysterie.” (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner, “AUS DEN INHALTEN DER ESOTERISCHEN STUNDEN 1904 – 1909”, Seite 559f, GA266a

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