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Ein Saftladen für Waldorfschüler

““Wir sind mit unseren Zulieferern befreundet“, beschreibt Boris Voelkel das Verhältnis. “Ich empfinde das wirklich so.” So oft wie möglich versucht er die Lieferanten zu besuchen und den persönlichen Kontakt zu vertiefen.

“Das bedeutet bei Demeterbauern auch, dass man gemeinsam
Schafgarbenblüten pult und in eine Kuhblase stopft”, sagt Boris Voelkel in Anspielung auf die biologisch-dynamische Lehre von Rudolf Steiner, die das Vergraben solcher “Präparate” für Demeterhöfe auch heute noch verbindlich vorschreibt.
(…)

Manchmal vielleicht auch gerade deshalb, weil sie manchen unschönen Trend nicht mitmacht. Zum Beispiel, die in der Gastronomieszene immer öfter üblichen Zahlungen, um in einer besonders angesagten Bar mit seinen Produkten präsent zu sein. Für die Voelkels undenkbar. “Wir haben manchmal das Glück, dass da dann jemand aus einer  Waldorfschule sitzt”, sagt Jurek Voelkel und grinst. “Der sagt dann: ,Ich weiß, Ihr seid gut, auch wenn Eure Etiketten uncool sind’ – und dann sind wir im Boot.““ (Süddeutsche Zeitung)

Quelle: Süddeutsche Zeitung – “Grüner wirds nicht” über den anthroposophischen Safthersteller “Voelkel”, den Marktführer bei Biosäften. Zitiert wird Rudolf Steiners “Präparat 502″ aus Schafgarbe, biologisch-dynamischer Landbau und Demeter.

Anthroposophische Bauernfängerei

steinerquotes:

“Die vierjährige Ausbildung entfaltet sich auf der Grundlage der Erarbeitung des landwirtschaftlichen Kurses und der grundlegenden Werke Rudolf Steiners. (…)

Erstes Ausbildungsjahr: 4 Epochen, 4 Module zu „Die Wunder der Welt“:

1) Die Berufsleute sind sich der Polarität von Landwirtschaft und Sozietät bewusst. (…)

2) Die Berufsleute verstehen die Grundlagen organischer Entwicklungs (Embryologie und planetarischer Entwicklung) (…)

3) Die Berufsleute erkennen das Tier als spezielle Differenzierung des Menschen. (…)

4) Die Berufsleute kennen die vier Ätherarten und die Planetensignaturen in den Pflanzenformen.” (Demeter)

Quelle: Demeter Schweiz, Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft zur “Fachausbildung für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Wegleitung 2013.” über die Ausbildung zum Demeter-Bauern.

Siehe: Demeter-Chef Mackay zu “Anthroposophie auf dem Teller”, Die Welt über “Rumba mit Radieschen”, Eurythmie für Pflanzen in “Tanzen für Pflanzen”, Staudenmeier zu “Demeter für das deutsche Volk”, Psiram über “Homöopathischen Hornmist”.

Anthroposophen drehen das Rad der Zeit zurück

“Die Astronomie gab uns Einblicke in die Zusammenhänge des Universums und entmystifizierte unsere zentralen Himmelskörper, die ihre religiöse Bedeutung verloren. Doch nun drehen Anthroposophie und Esoterik das Rad der Zeit wieder
zurück. Im Sinne der ewigen Wiederkunft des Gleichen von Friedrich
Nietzsche holen sie den Mond aus der religiösen Mottenkiste. (…)

Obwohl bisher nicht nachgewiesen werden konnte, dass die
Berücksichtigung der Mondphasen zu einer Qualitätssteigerung der
Produkte führt, hinterfragen die Anthroposophen die okkult anmutende
Methode bis heute nicht.(…)

Kurz: In der Demeter-Methode steckt wohl viel Aberglaube.” (Tages Anzeiger)

Quelle: Der Tages-Anzeiger vom 05.12.2015 – “Die göttliche Aura des Mondes

Pflanzen sind auch Menschen!

“’’Pflanzenpalaver’’ heißt dieser Reader, den sie kürzlich in den Berliner
Räumen der anthroposophischen GLS-Bank vorstellte, zusammen mit dem
Genmais-Bekämpfer Benny Härlin von der anthroposophischen
“Zukunftsstiftung Landwirtschaft”. Er hatte kürzlich u.a. mit ihr die
“Rheinauer Thesen zu Rechten von Pflanzen” zusammengestellt. Sie sind
nun Grundlage dafür, dass der Schweizer Ethikrat beschließen möge,
Pflanzen sind nicht länger eine “Sache” – ein seelenloser Gegenstand.
(…)

Pflanzen können riechen, schmecken, fühlen,
hören (also  Schallwellen wahrnehmen), ja, sie können diese sogar
gedanklich auswerten (denn an der Spitze jeder Wurzelfaser befinden sich
Zellen, die “gehirnähnliche Funktionen” wahrnehmen, wie der Bonner
Biologe Frantisek Baluska meint herausgefunden zu haben) und
darüberhinaus können sie noch vieles mehr, was wir nicht können.” (taz)

Quelle: Helmut Höge in der “taz – die tageszeitung” – “Blühende Gärten zeigen

Sternstunden anthroposophischer Landwirtschaft

„Am Pflanzenwachstum ist der ganze Himmel mit seinen Sternen beteiligt! Das muß man wissen. Und gewisse Dinge kann jeder Gebildete sich heute aneignen, wenn er nur Sinn hat für die allereinfachsten Bedingungen des anthroposophischen Lebens.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft Landwirtschaftlicher Kurs“ (GA327, S.22)

Wenn das Mondlicht auf den Hintern fällt

„Der
tierische Organismus lebt ja im ganzen Zusammenhang des Naturhaushalts
drinnen. So dass er mit Bezug auf seine Form- und Farbengestalt, auch
mit Bezug auf die
Struktur und Konsistenz seiner Substanz von vorne nach hinten zu, also
von der Schnauze gegen das Herz zu, die Saturn-, Jupiter-, Mars
Wirkungen hat, in dem Herz die Sonnenwirkung und hinter dem Herzen,
gegen den Schwanz zu, die Venus-, Merkur-, Mondenwirkungen.
(…)

Dieses
vom Mond zurückgeworfene Sonnenlicht ist ganz unwirksam, wenn es auf
den Kopf eines Tieres scheint. Da entfaltet es keine Wirkung. Diese
Dinge gelten namentlich
für das Embryonalleben. Aber das vom Monde zurückgestrahlte Licht
entwickelt seine höchste Wirkung, wenn es auf den hinteren Teil des
Tieres fällt.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft Landwirtschaftlicher
Kurs
“ (GA327, S.61f) (via)

Hellseherbewusstsein

„Es ist nicht widersinnig, von diesen zukünftigen Bewußtseinszuständen, also auch von dem Leben auf den folgenden Planeten etwas auszusagen. Denn erstens schreitet der Hellseher in seiner Entwickelung seinen Mitbrüdern — aus gewissen an anderem Orte anzugebenden Gründen — voran. Es bilden sich bei ihm also schon jetzt diejenigen Bewußtseinszustände heraus, zu denen die ganze Menschheit mit fortschreitender Planetenentwickelung gelangen muß. Man hat also in dem Hellseherbewußtsein schon Bilder der künftigen Menschheitsstufen.“ (Rudolf Steiner)

Rudolf Steiner – “Aus der Akasha-Chronik” (GA11, S. 152)

Anthroposophische Erziehungskunst als religiöser Kult

„Und
ist es nicht schließlich eine höchste, heilige, religiöse
Verpflichtung, das Göttlich-Geistige, das ja in jedem Menschen, der
geboren wird, neu erscheint und
sich offenbart, in der Erziehung zu pflegen? Ist dieser
Erziehungsdienst nicht religiöser Kult im höchsten Sinne des Wortes?
Müssen nicht alle unsere heiligsten, gerade dem religiösen Fühlen
gewidmeten Menschheitsregungen zusammenfließen in dem Altardienst,
den wir verrichten, indem wir heranzubilden versuchen im werdenden
Kinde das sich als veranlagt offenbarende Göttlich-Geistige des
Menschen!“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner – “Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik”, (Gesamtausgabe Band 293, S.204)

Die krankhafte Erotik der Städter

„Im
Grunde genommen ist bei dem Überwiegen der Erotik, überhaupt bei diesem
zuviel Rücksicht nehmen auf die Erotik der Kinder in diesem Lebensalter,
wenn sie noch in der Schule sind, dann immer
die Schule daran schuld. Denn sehen Sie, im Grund genommen ist diese
krankhafte Erotik, die heute schon so schrecklichen Umfang angenommen
hat, die ist nur bei den städtischen Menschen vorhanden.
(…)

Und
erst als die Stadt ganz siegend wurde in unserer Zivilisation, sind
diese Dinge zu so furchtbarer Blüte, zu so furchtbarer Ausartung
gekommen.“  (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner
– „Erziehung und Unterricht aus Menschenerkenntnis“ (GA302a, S.86).
Zweiter Vortrag, Stuttgart, 22. Juni 1922

Pubertät, Homosexualität und Perversion

„Man hat überall durch
den Schein durchzusehen auf das wahre Sein. Es ist doch in dieser
Beziehung nichtig, was Moriz Benedikt, der Kriminalpsychologe und sonst
übrigens ausgezeichnete Arzt,
einmal gesagt hat mit Bezug auf alle Redereien über jugendliche
Perversitäten, auch mit Bezug auf Homosexualität, überhaupt in Bezug auf
alles dasjenige, was geredet wird und so geredet wird, als ob es
wiederum beobachtet werden soll.“ (Rudolf Steiner)

Quelle: Rudolf Steiner
– „Erziehung und Unterricht aus Menschenerkenntnis“ (GA302a, S.86).
Zweiter Vortrag, Stuttgart, 22. Juni 1922

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